Häufig gestellte Fragen

Wissenswertes über Pilze

1Warum ist der kontrollierte Anbau bei Pilzen so wichtig?
Pilze sind in der Lage, alles organische aufzuspalten und in ihrem Mycel und Fruchtkörper abzuspeichen. Wird der Pilz auf ein kontaminiertes Substrat angebaut oder mit kontaminiertem Wasser versorgt, wird der Pilz diese Kontamination aufnehmen und abspeichern – und das in konzentrierter Form. Deshalb ist es so wichtig, dass das Wasser, das Substrat und die Auszugsmedien unter strengen Auflagen kontrolliert und verarbeitet werden. Nur so hat man die Garantie, dass man ein wirklich sauberes und gesundes Endprodukt erhält – für gesunden Genuss.
2Was ist der Unterschied zwischen Frischpilzen und Vitalpilzprodukten?
Frischpilze werden vor Ort im MUSH-ROOM frisch geerntet vor dem Verkauf maximal einen Tag gelagert. Nur so kommt man in den Genuss des vollen Geschmacks und des gesamten Spektrums an Mikronährstoffen. Zu lange Lagerung führt meist zu Oxidationsprozessen welcher Inhaltsstoffe, Geschmack und Aussehen des Frischpilzes beeinträchtigen. Vitalpilzprodukte als Pilz-Extrakt oder in Pulverform enthalten als Nahrungsergänzungsmittel die positiven Inhaltsstoffe und haben eine wesentlich längere Haltbarkeit. Diese Produkte können auch über unseren Webshop bezogen werden.


Unser Pilz-Kompetenz-Netzwerk

1Wer ist die MRCA?
Der MUSH-ROOM VIENNA ist Partner vom MRCA (Mushroom Research Center Austria) mit Sitz in Innsbruck. Das in Österreich und Mitteleuropa einzigartige Forschungszentrum betreibt Grundlagenforschung sowie die umfangreiche und exemplarische Kultivierung von Speise- und Medizinalpilzen. Ziel ist, in gemeinsamen Projekten mit renommierten Universitäten und Instituten aus dem In- und Ausland die Welt der Pilze systematisch wieder zu entdecken. Damit reagiert das Team vom MRCA auf das steigende Interesse an Pilzen als wertvolles Lebensmittel, alternatives Heilmittel und pharmazeutischer Rohstoff für die westliche Schulmedizin.
2Wie arbeitet die MRCA?
Die MRCA steht für herausragende Kompetenz in der Zucht von Pilzen. Das MRCA-Team forscht seit 20 Jahren in der Pilzwelt und sie sind mittlerweile in der Lage, über 400 höhere Pilzarten zu züchten. Die MRCA verfügt über eine in flüssigem Stickstoff gelagerte Pilz-Sporen-Bank, die weltweit zu den umfangreichsten gehört. Damit sind sie in der Lage, Speisepilze aber auch "Arbeitspilze" zu züchten, die es zumindest EU nicht gibt.
3Warum sind die Trockenpilzprodukte relativ teuer?
Das liegt daran, dass der meistverwendete Pilz für die Trockenpilzprodukte (wie veganes Trockenfleisch und Umamigewürz) der Shiitake Pilz ist. Dieser hat als Frischpilz bereits einen relativ hohen Preis, da er mindestens neun Wochen Brutzeit benötigt. Nach der schonenden Trocknung bleiben dann von 300g Frischpilz lediglich 30g Trockenmasse übrig.
4Warum ist es so wichtig, auf welchem Substrat die Pilze wachsen?
Pilze sind deswegen so einzigartig, da sie in der Lage sind, alle komplexen organischen Verbindungen aufzuspalten. Diese aufgespaltenen chemischen Verbindungen werden dann vor allem im Fruchtkörper konzentriert abgelagert. Dies bietet unglaubliche Möglichkeiten beispielsweise im Bereich der natürlichen Reinigungen von kontaminiertem Erdreich, stellt aber ein nicht zu unterschätzendes Risiko für die Lebensmittelproduktion dar. Ist also das verwendete Substratmaterial oder Wasser nicht hundertprozentig sauber und BIO zertifiziert, werden die Verunreinigungen sicher im Fruchtkörper abgespeichert.
5Sind Pilze aus der freien Natur besser oder schlechter als Pilze aus dem Labor/Zuchtraum?
Das kann man nicht so einfach beantworten. Es kommt darauf an, wo Pilze gegebenenfalls in der Natur gesammelt werden beziehungsweise in welchem Labor auf welchen Substraten und mit welcher Genetik gezüchtet wird. Für die beliebtesten Waldpilze besteht jedoch die Laborvariante gar nicht, da Steinpilz und Eierschwammerl sogenannte Mykorrhiza Pilze sind, welche sich eigentlich nicht im Labor züchten lassen.
6Welche unerwünschte Nebenwirkungen können bei Vitalpilzprodukten auftreten?
Eigentlich so gut wie keine. Der meist unerwünschte Gewöhnungseffekt auf das konzentrierte, rohe Chitin sind Blähungen. Diese verschwinden jedoch nach einiger Zeit, sobald sich der Körper an diese zusätzlichen Ballaststoffe gewöhnt hat. Für den Fall dauerhafter Blähungsprobleme hat die MRCA die Chitin freien konzentrierten Liquids entwickelt. Diese stellen einen Heiß-Kaltwasser- und Alkoholauszug dar, den es in dieser Form und Reinheit nur von den Glückspilzen gibt – weltweit!
7Woher weiß ich, welcher Vitalpilz der richtige für mich ist?
TCM-Arzt, Mycotherapeut, Ernährungsberater und/oder „Dr. Google“ geben eine Richtung vor. Sie können im Gegensatz zu Medikamenten oder anderen Nahrungsergänzungsmitteln eigentlich nichts falsch machen. Es gibt so gut wie keine Nebenwirkungen und von den bekannten Vitalpilzen keine letale Dosis, die man mengenmäßig oral aufnehmen kann. Dazu sind die meisten Mikronährstoffe, welche in Pilzen in unglaublichen Konzentrationen vorkommen, meist in sogenannten Vorstufen enthalten. Dies ermöglicht eine Bioverfügbarkeit und Assimilationsquote, die von keinem anderen Nahrungsergänzungsmittel erreicht werden kann! Weiters bieten diese Vorstufen eine wichtige Schutzfunktion für eigentlich gefährliche Modeerscheinungen wie die übermäßige Gabe von Vitamin D3 oder Vitamin A, welche sogenannte fettlösliche Stoffe sind und meist synthetisch hergestellt werden. In höheren Dosierungen kann dies zur Schädigung der Leber führen und wird zum Großteil auch wieder ausgeschieden.
8Warum wird bei Mush-Room so sehr auf Glückspilze/MRCA hingewiesen?
Weil die MRCA/Glückspilze die genetische Basis für alle von Mush-Room erzeugten Produkte darstellt. Aus dem einfachen Grund, da es europaweit kein anderes Unternehmen/Pilzlabor gibt, welche den gesamten Zucht und Herstellungsprozess unter streng kontrollierten und zertifizierten BIOlogischen Bedingungen aus einer Hand anbietet. Für Mush-Room stellt der Hinweis auf MRCA ein wertvolleres Qualitätssiegel als alle BIO-Siegel dar.
9Was unterscheidet Mush-Room/MPC/MRCA/Glückspilze von anderen Produkten und Produzenten?
Wir sind wirklich 100% Austria BIO Garantie zertifiziert, von der Spore über das Wasser bis zum Substrat. Vor allem bei den Vitalpilzprodukten ist das unseres Wissens nach einzigartig in Europa! Und uns genügen die Anforderungen der BIO Zertifizierung nicht; wir haben interne Kontrollen und Regelwerke, die über die BIO Siegel Anforderungen hinaus gehen.


Was wir sonst noch sagen wollten

1Welchen Stellenwert haben Pilze derzeit in Österreich?
Die Frischpilz-Eigenversorgungsquote in Österreich liegt derzeit bei 6% bei einem Pro-Kopf-Jahresverbrauch von durchschnittlich 4 Kilogramm. Gleichzeitig gibt es wegen des steigenden Gesundheitsbewusstseins eine stetig zunehmende Nachfrage nach Vital- und Heilpilzen.
2Wie können Pilze zu einer nachhaltigen Landwirtschaft beitragen?
Bei 95% aller Nutz- und Zierpflanzen verbessert der Einsatz von Mykorrhiza das Wurzelwachstum, die Nährstoffaufnahme, das Blattwachstum, die Blühkraft und Ernteerträge und gleichzeitig wird der Umsetzungsschock, der Wasser- und Düngerverbrauch sowie Stress durch Dürre verringert. MUSH-ROOM VIENNA bietet als Partner vom MRCA (Mushroom Research Center Austria) Mykorrhiza-Produkte für Hobby- und Profianwender in vier unterschiedlichen Arten an: als Granulat, Pulver für Flüssiglösung (Soluble), Samenimpfstoff und in Tablettenform. Für die Landwirtschaft haben hat das MRCA pezielle Produkte entwickelt. Damit sind sämtliche Anwendungsarten abgedeckt.
3Sind nicht alle BIO Pilzprodukte gleich?
Absolut NEIN. 99% der als BIO deklarierten Produkte sind zumindest kritisch zu hinterfragen. Bei den Frischpilzzüchtern werden meist fertig beimpfte Substrat-Säcke aus dem Ausland bezogen. Damit fallen alle strengen BIO Kontrollen vor allem bei den Substratmaterialien, aber auch beim verwendetem Wasser, weg. Die häufig bereits fertig im Ausland gebrüteten Substratsäcke werden dann nur mehr in Österreich für die Fruchtung aufgestellt und abgeerntet.
4Wie kann ich überprüfen, ob sogenannte BIO Austria Pilz Produkte auch wirklich solche sind?
Da hilft nur das Nachfragen beim Hersteller, welche Prozesse der Herstellung im Zuchtbetrieb hausgemacht sind und woher die diversen Materialien wie Wasser, Substrat und Pilzmycel herkommen. Solchen Fragen beziehungsweise deren Antworten wird meist ausgewichen. Jeder seriöse BIO Produzent hat kein Problem damit, die Herkunft seines Materials und Details des Produktionsprozesses nachzuweisen.
5Gibt es wissenschaftlich fundierte Studien zu den Wirkungen der Vitalpilzprodukte?
In Japan und China wird seit langem an den Wirkungspotentialen der Vitalpilzen geforscht und dort sind diverse Pilze unter anderem auch in der Krebstherapie zugelassen. Die westliche Medizin und Pharmawissenschaft hat vor allem in den USA Anfang der 2000er Jahre begonnen, diverse Studien durchzuführen – vor allem über den Reishi (glänzender Lackporling) und aktuell über den TurkeyTail (Schmetterlingstramete) bezüglich deren Wirkung bei kanzerogenen Veränderungen. Die Ergebnisse werden dazu führen, dass gewisse Bücher neu geschrieben werden müssen. Was auch hier in Europa in den letzen Jahren genauer erforscht wird, sind Stoffe wie die Polysacchariden (Polysacchasridpeptid, Beta Glucane, etc) oder Tripertene etc. Diese wissenschaftlichen Studien haben diese Stoffe als mitunter die potentesten Immunsystem-Booster definiert, welche unser körpereigenes Immunsystem gegen jegliche Art von Infekten, aber auch im Kampf gegen Krebs, unterstützen. Genau diese angeführten Stoffe kommen natürlich vor allem in den Vitalpilzen am konzentriertesten vor.
6Warum sind japanische und chinesische Medizin soweit vor uns im Bereich Anwendung und Erfahrung mit Vitalpilzen?
Weil dieser Teil der Welt sich nachhaltig gegen jegliche Missionierung gewehrt hat. Nicht nur Japan und China haben eine 5000-jährige Erfahrung mit Pilzen und deren Wirkungen. Auch wir hatten diese. Jedoch wurde vor allem von der Kirche dieses Wissen ausgelöscht, Pilze wurden dämonisiert und die Pilzangst geschürt. Der Grund dafür liegt in den Psylocibinpilzen, welcher jede/r Schamane als Basis für die Kommunikation mit der Geisterwelt verwendet hat. Dieser direkte Draht zu Gott wurde aber monopolistisch von der Kirche beansprucht und somit mussten die Pilze verteufelt werden.
7Warum ist in unseren Breitengraden Mykorrhiza so wenig bekannt?
Weil die meisten Forschungen relativ geringen Erfolg brachten – aus dem einfachen Grund, dass die verwendete Referenzpflanze zu den fünf Prozent der Nichtsymbionten gehörte. Weiters wird die Verbreitung der Information über das Potential von diesem Pflanzensymbionten in der Landwirtschaft von den großen Chemielobbies aktiv verhindert. Langsam sickern diese wichtigen Information an die Landwirtschaftsbetriebe durch. In Kalifornien werden zum Beispiel bereits über 50 Prozent des angebauten Weines mit Mykorrhiza versehen. Die Steigerung an Qualität und Quantität ist signifikant, bei gleichzeitiger Reduktion von Kosten und Umweltbelastung durch Kunstdünger und Insektizide.